Die drei häufigsten Denkfehler beim Benchmarking

VON
Louisa Dybowski
DATUM
August 13, 2020

Verbringen Sie auch viel Zeit damit, sich ausgiebig mit Ihrer Konkurrenz zu vergleichen? Vor allem in den Bereichen Marketing und Kommunikation ist Benchmarking eine beliebte Methode. Wir halten nicht viel davon, denn Benchmarking ist in unseren Augen vor allem eins: zeit- und kostenaufwendig. Im schlimmsten Fall verlieren Unternehmen durch das Vergleichen sogar den Fokus auf ihr eigenes Geschäft. Diese drei Denkfehler werden beim Benchmarking immer wieder gemacht:

1. Viele Likes und Follower bedeuten, dass die Maßnahmen unserer Konkurrenz erfolgreich sind.

Lassen Sie sich nicht von oberflächlichen Zahlen blenden, denn diese sagen leider nicht wirklich aus, ob das Unternehmen mit seinen Maßnahmen Erfolg hat. Ohne die Strategie des Wettbewerbers zu kennen, können die von Außen sichtbaren KPIs keine relevanten Erkenntnisse liefern.

2. Die Konkurrenz weiß schon, was sie tut. Deshalb kopiere ich ihre Ideen und Ansätze.

Auch dieser Ansatz ist falsch. Sie sollten durch Benchmarking niemals den Fokus auf Ihr Unternehmen, Ihre Ziele und Ihre Zielgruppe verlieren und durch den Vergleich mit der Konkurrenz falsche Annahmen treffen, die mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht zu Ihrer Strategie und zu Ihren Kunden passen. Behalten Sie immer Ihre eigenen Ziele und die Kundenperspektive im Blick.

3. Benchmarking hilft mir, effizienter zu werden, weil ich weniger Energie in die Entwicklung eigener Maßnahmen stecken muss.

Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Am Ende investieren Sie sogar mehr Zeit und Geld, denn die Energie, die Sie ins Benchmarking investieren, sollten Sie lieber in das Testen neuer Marketingmaßnahmen für Ihr Unternehmen stecken. 

Unser Tipp:

Nutzen Sie Benchmarking höchstens als Inspiration, nicht aber als Wegweiser. Verfolgen Sie immer Ihren eigenen Weg und leiten Sie keine voreiligen Maßnahmen ab, ohne die Strategie Ihrer Konkurrenz zu kennen. Sie sollten sich also nicht fragen: „Warum sind andere so erfolgreich?” sondern „Was bedeutet für uns Erfolg und wie können wir diesen effizient erreichen?” Statt der Konkurrenz zu vertrauen, sollten Sie kleine Projekte selbst angehen und mit wenig Aufwand und Budget testen, ob die Maßnahmen greifen oder nicht und anschließend gegebenenfalls optimieren. Diesen Ansatz nennen wir projektorientiertes Lernen.

Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie sich für diese Vorgehensweise interessieren.

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